Die Bedeutung von User Experience für Cloud PLM

Welche Faktoren und Funktionen die Benutzerfreundlichkeit steigern

In einer zunehmend digitalisierten Welt spielen cloudbasierte Lösungen für das Product Lifecycle Management (PLM) eine entscheidende Rolle bei der effizienten Verwaltung von Produktdaten und Prozessen. Es gibt zahlreiche Anbieter am Markt, die Cloud-PLM-Software entwickeln. Neben den Funktionalitäten und der Preisgestaltung ist besonders die User Experience (UX) von entscheidender Bedeutung, weil sie die Akzeptanz durch die Nutzer:innen maßgeblich beeinflusst.

In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, warum Sie eine benutzerfreundliche Cloud-PLM-Software auswählen sollten und was dabei zu beachten ist.

Warum UX wichtig ist

Die User Experience ist nicht nur ein nettes Extra bei einer Software, sondern ein wesentlicher Faktor, der maßgeblich darüber entscheidet, wie Benutzer:innen sie wahrnehmen, annehmen und nutzen.

Hier sind 5 Gründe, die verdeutlichen, warum Sie bei der Auswahl von Cloud-PLM-Software unbedingt auf Benutzerfreundlichkeit achten sollten:

  1. Nutzerzufriedenheit: Eine gelungene User Experience steigert die Nutzerzufriedenheit. Wenn Anwender:innen eine Software intuitiv verstehen und die Interaktion mit ihr als angenehm und belohnend empfinden, sind sie eher geneigt, diese erneut zu verwenden.
  2. Effizienz und Produktivität: Eine gut gestaltete Benutzeroberfläche und sinnvolle Interaktionsmöglichkeiten versetzen Benutzer:innen in die Lage, ihre Aufgaben schneller und effektiver zu erledigen.
  3. Reduzierung von Fehlern: Eine durchdachte UX hilft dabei, Fehler zu minimieren. Verständliche Anweisungen, eine klare Navigation und konsistente Designelemente tragen dazu bei, dass Nutzer:innen weniger Fehler machen und im Fall der Fälle schneller eine Lösung finden.
  4. Barrierefreiheit: Eine gute UX berücksichtigt die Vielfalt der Nutzerbasis und bezieht Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Einschränkungen ein. Barrierefreie Designs ermöglichen allen Anwender:innen, die Software ohne Hürden zu bedienen.
  5. Wirtschaftlichkeit: Software mit einer intuitiven UX kann auf lange Sicht Kosten sparen, da Anwender:innen weniger Fehler machen und der Bedarf an Support und Schulungen sinkt.

Cloud-PLM und die Herausforderungen der Benutzerfreundlichkeit

Cloud-PLM-Systeme ermöglichen die zentrale Verwaltung von Produktinformationen in Echtzeit, was die Zusammenarbeit und Effizienz fördert. Dennoch bergen sie für Anwender:innen zunächst einige Herausforderungen: Sie müssen sich in eine neue Benutzeroberfläche einarbeiten, die Bedienung von komplexen Funktionen erlernen und mit Daten aus einer Vielzahl von Quellen hantieren. Eine ausgereifte UX unterstützt sie dabei, diese Herausforderungen zu bewältigen:

Intuitive Benutzeroberfläche: Die Benutzeroberfläche sollte einfach und intuitiv gestaltet sein, um eine schnelle Einarbeitung zu ermöglichen. Ein übersichtliches Design und sinnvoll platzierte Funktionen tragen dazu bei, dass Anwender:innen sich leicht zurechtfinden.

Benutzerdefinierte Dashboards & Diagramme: Mit benutzerdefinierten Dashboards und Terminplänen sehen Nutzer:innen auf einen Blick die wichtigsten Informationen und Funktionen, die für ihre Aufgaben relevant sind. Ein Beispiel dafür sind Gantt-Charts. Sie bieten Teammitgliedern einen klaren Überblick über den Projektverlauf, helfen bei der Identifizierung von Abhängigkeiten zwischen Aufgaben und vereinfachen die Ressourcenplanung. Die visuelle Darstellung erleichtert das Verständnis der Zeitpläne sowie die Kommunikation darüber und hilft, Engpässe oder Verzögerungen bei der Produktentwicklung frühzeitig zu erkennen und zielgerichtet gegenzusteuern.

Kollaborationswerkzeuge: Eine gute Cloud-PLM-Plattform sollte nahtlose Kollaborationsmöglichkeiten bieten. Echtzeit-Zusammenarbeit, Kommentarfunktionen und gemeinsame Bearbeitungsmöglichkeiten sind wichtig, um die Kommunikation und den Informationsaustausch zu erleichtern. Eine interne Kommunikationsplattform oder Social-Media-Funktion wie der Activity Stream verbindet alle Projektupdates und Konversationen an einem Ort – so gehen keine Informationen verloren.

Such- und Filterfunktionen: Neben einer Enterprise-Search-Funktion, die alle Dokumente im System durchsucht, helfen effiziente Such- und Filterfunktionen, schnell auf die benötigten Informationen zuzugreifen. Das ist besonders bei großen Datenmengen wichtig.

Integration mit anderen Systemen: Die nahtlose Integration mit anderen Unternehmenssystemen wie ERP (Enterprise Resource Planning) oder CAD (Computer-Aided Design) trägt dazu bei, dass alle relevanten Daten miteinander verknüpft sind und vermeidet Medienbrüche.

Benutzerführung und Schulung: Gute Tutorials und Schulungsmaterialien helfen Anwender:innen, die Software effektiv zu nutzen. Eine sorgfältig ausgearbeitete Onboarding-Strategie ist entscheidend, um die Einarbeitungszeit zu verkürzen.

Feedback-Mechanismen: Nutzer:innen sollten Feedback geben können, auf dessen Grundlage die Software kontinuierlich verbessert wird. Besonders gut eignet sich dafür eine eigene Community, die einen offenen Dialog zwischen den Entwickler:innen und Anwender:innen der Software ermöglicht.

Fazit

Für Cloud-PLM-Software ist eine hervorragende User Experience kein optionaler Bonus, sondern eine Notwendigkeit. Sie steigert Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Nutzerzufriedenheit. Anwender:innen machen weniger Fehler bei der Arbeit und das gesamte Team – auch Mitglieder mit Handicap – können mühelos und effizient mit der Software arbeiten. Nutzerfreundliche Cloud-PLM-Systeme bieten intuitive Benutzeroberflächen, benutzerdefinierte Dashboards, Kollaborationswerkzeuge, Such- und Filterfunktionen, Schulungs- und Feedbackmöglichkeiten sowie Integrationsmöglichkeiten mit anderen Systemen.

CIM Database Cloud bietet Ihnen alle state-of-the-art PLM-Funktionen kombiniert mit einer intuitiven Bedienung und einer kurzen Einarbeitungszeit.

Warum Anbindung von Cloud-PLM und CAD wichtig ist

Wie die Integration von Cloud PLM und CAD eine effiziente Produktentwicklung unterstützt

Ingenieure, Designer und CAD-Nutzer erleben in ihrer täglichen Arbeit oft ein Datenchaos: MCAD-Dateien (Mechanical Computer-Aided Design) können entweder in einem technischen Dokumentenmanagementsystem archiviert oder im Dateisystem abgelegt werden. Während einige ECAD-Systeme (Electronic Computer-Aided Design) dedizierte Datenbanklösungen bieten, gibt es immer noch eine eingeschränkte Kommunikation und Interaktion zwischen der MCAD- und ECAD-Welt. Die Konsequenz? Gegenseitige Abhängigkeiten werden nicht konsistent in einer einzigen Software abgebildet. Obwohl Workflow-Management-Systeme eine gute Orientierung über die aktuelle Projektphase geben können, beschränken sie sich lediglich darauf, Links zu Dokumenten bereitzustellen, ohne diese zuverlässig zu verwalten. Dies führt zu Datensilos, die die Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsteams erschweren und den gesamten Produktentwicklungsprozess verlangsamen.
Die Integration von Cloud PLM und CAD löst dieses Problem. PLM-Software verbindet CAD-Modelle mit allen anderen produktbeschreibenden Dokumenten und Daten, beseitigt so Datensilos und organisiert das Datenchaos.
Erfahren Sie in diesem Interview mit Kai Ruhsert und Heiko Jesgarsz, Produktmanager bei CONTACT Software, wie die Integration von Cloud PLM und CAD zu einer effizienteren Produktentwicklung führt.

Worin liegt der Vorteil von PLM in der Cloud?

KR: Product Lifecycle Management (PLM) ermöglicht es Unternehmen, den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu verwalten, von der ersten Idee und Entwicklung über die Produktion und den Vertrieb bis hin zur Wartung. Anstatt PLM-Software lokal zu installieren, ermöglicht Cloud-basiertes PLM den Zugriff über das Internet. Dies führt nicht nur zu einer besseren Skalierbarkeit und erhöhten Sicherheit, sondern auch zu geringeren Kosten für die IT-Infrastruktur. Die Integration von Mitarbeitenden an zusätzlichen Standorten wird vereinfacht, was die Zusammenarbeit in globalen Produktentwicklungsprojekten effizienter macht.

Welche Vorteile ergeben sich aus der Integration von Cloud PLM und CAD?

HJ: Viele Entwicklungsteams müssen produktbezogene Dokumente aus verschiedenen Quellen sammeln, prüfen und bewerten. Die Bereitstellung von Informationen für ERP-Systeme oder Geschäftspartner erhöht den manuellen Aufwand zusätzlich. Dies ist nicht nur eine anspruchsvolle, sondern auch zeitaufwändige Aufgabe mit erheblichem Fehlerpotenzial. In einigen Fällen kann es zu Medienbrüchen kommen, beispielsweise wenn veraltete Informationen in Excel-Tabellen erfasst und an nachgelagerte Prozesse weitergegeben werden. Das Ergebnis sind „Datensilos“, die den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit erschweren und unnötigen Aufwand verursachen.
Solche Mängel sind besonders problematisch, wenn es um die Erfüllung der Dokumentations- und Prozesskonformität aufgrund hoher Kundenanforderungen oder rechtlicher Änderungen geht. Oder wenn Bauteilhersteller zu Systemanbietern werden wollen und die neuen Kunden eine revisionssichere Dokumentation des gesamten Produktentwicklungsprozesses fordern. Ohne ein PLM-System fehlt dafür die notwendige technische Infrastruktur.
Die Lösung für dieses Problem: Die Verwaltung aller relevanten Daten des Entwicklungsprozesses mithilfe von PLM-Software, wodurch eine „Single Source of Truth“ geschaffen wird. Das PLM-System verknüpft nicht nur MCAD- und ECAD-Modelle, sondern etabliert auch eine konsistente, disziplinübergreifende Datenbasis. Dies führt zu einer hohen Datenkonsistenz und Transparenz hinsichtlich der funktionalen und strukturellen Beziehungen zwischen Elektronik und Mechanik.
Die Integration von Cloud PLM und CAD ist für viele Unternehmen besonders wertvoll, da sie die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen Entwicklungsteams und anderen Abteilungen vereinfacht. Dies macht letztlich die Produktentwicklung und Fertigung effizienter.

Welche Lösung bietet CONTACT Software zur Verknüpfung von Cloud PLM- und CAD-Daten?

KR: Der CONTACT Workspaces Desktop. Dieser Dateiexplorer ist ein leistungsstarkes Werkzeug für das Produktdatenmanagement. Als zentrale Plattform ermöglicht der Workspaces Desktop Designern und CAD-Entwicklern, ihre Arbeitsumgebung anzupassen, Dateien zu organisieren, die Teamarbeit zu fördern und auf wesentliche Tools für ihre Arbeit zuzugreifen. Er fungiert als technische Brücke zwischen CAD-Systemen und CONTACT Elements. Informationen fließen nahtlos zwischen diesen Systemen, und produktrelevante Eigenschaften werden sicher in der CONTACT Elements Plattform gespeichert.


Die Strukturen von Dokumenten in MCAD-Systemen wie SOLIDWORKS, NX, Catia und Creo sind komplex und erfordern ein intelligentes Team-Datenmanagement. Der Workspaces Desktop von CONTACT erfüllt diese Anforderungen. Er entlastet Konstrukteure von langwierigen Routineaufgaben und gewährleistet gleichzeitig eine prozesssichere Datenbasis. Dies wird durch Standardschnittstellen zu führenden MCAD- und ECAD-Systemen sowie dem leistungsstärksten Multi-CAD-Datenmanagement am Markt erreicht. Darüber hinaus gewährleistet die offene Architektur nahtlose Geschäftsprozesse mit anderen IT-Systemen wie SAP.
In Verbindung mit dem Cloud PLM-System von CONTACT, der CIM Database Cloud, ermöglicht der Workspaces Desktop den Zugriff auf alle CAD-Daten von überall und zu jeder Zeit und die Verknüpfung dieser mit allen Daten entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

Fazit

Die nahtlose Integration von PLM und CAD ist unerlässlich, um Datensilos zu vermeiden. Cloud-basierte PLM-Software verbindet MCAD- und ECAD-Modelle mit allen anderen produktrelevanten Dokumenten und Daten. Dies gewährleistet jederzeit und von überall Zugriff auf identische Daten. Der Einsatz von Cloud PLM mit Schnittstellen zu CAD-Systemen schafft eine grundlegende Voraussetzung für die effiziente, standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsteams.
Das Cloud PLM-System CIM Database Cloud integriert sich nahtlos in führende MCAD/ECAD-Systeme. Der CONTACT Dateiexplorer Workspaces Desktop ermöglicht es Anwendern, alle CAD-Dokumente mit Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu verknüpfen und von überall darauf zuzugreifen.

Digitalisierung für die hohe See

Die Sonne scheint in Hamburg, die milde Herbstluft ist in Bewegung. Dabei hatte ich mich perfekt für Regenwetter ausgerüstet. In einem Konferenzhotel direkt am Hafen versammeln sich Anfang Oktober Schiffbauer aus aller Welt zum CADMATIC Digital Wave Forum. Das User Meeting lädt ein, CADMATICs CAD-Anwendung für den Schiffbau zu erleben und aus erster Hand von aktuellen Trends, Produkterweiterungen und Neuentwicklungen zu erfahren. Das Highlight: CADMATIC Wave, eine integrierte CAD-PLM-Lösung speziell für den Schiffbau, die CADMATIC zusammen mit CONTACT entwickelt.

Modellvisualisierung vereinfacht Datensuche und Zusammenarbeit

Nach dem ersten Kaffee sortieren wir uns allmählich in den Konferenzsaal, der Vormittag ist gefüllt mit Zahlen und Fakten rund um CADMATICs Digitalisierungsstrategie. Am Nachmittag präsentiert unser Geschäftsführer Maximilian Zachries den rund 200 Teilnehmenden CADMATIC Wave. Wir demonstrieren erste Funktionalitäten des integrierten Produktdatenmanagements (PDM) und sehen einige gezückte Telefone, um schnell ein Foto von der Neuerung zu machen. Ich bin etwas aufgeregt, jetzt ist es offiziell. Jetzt muss auch das Datenmodell her. Und das ist gar nicht so einfach.

Cadmatic's Atte Peltola introduces the audience to Cadmatic Wave

Atte Peltola von CADMATIC präsentiert CADMATIC Wave. (© CADMATIC)

Der Ruf aus allen Ecken nach einem Datenmodell für den Schiffbau trägt mich durch die drei Hamburger Tage. In meinen Gesprächen auf der Konferenz wird deutlich, dass die Informationen, die im Schiffsentstehungsprozess benötigt und erzeugt werden, am Modell verortet werden können müssen. Modellzentriert also: die Schiffsgeometrie wird inklusive Equipment, Ausstattung und Logistik visualisiert. Über die einzelnen Teile des Modells lassen sich Informationen abrufen und hinzufügen. Modellvisualisierungen ermöglichen für alle beteiligten Gewerke eine gemeinsame und intuitive Sicht auf das Schiff und vereinfachen unter anderem die Informationssuche erheblich. So werden Engineering-Tätigkeiten und die Zusammenarbeit, auch mit Partnern, effizienter.

Datenmodell auf Basis der Schiffsgeometrie birgt Herausforderungen

Als ich mich mit einem Mitarbeiter der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) unterhalte, stellt sich uns allerdings die Frage: Ist die geometrische Form überhaupt geeignet, um darüber eine generische Produktstruktur für die Datenhaltung im PDM zu generieren? Als Platzhalter in einem Datenmodell gibt es in so einem Schiff immerhin ziemlich viele Orte. Und ich nehme das hier mal vorweg: Datenmodelle organisieren sich normalerweise über die Prozesse in der Produktentstehung und nicht über die Geometrie eines Schiffsmodells. Ich bin gespannt, wie wir diese Herausforderung in CADMATIC Wave lösen werden.

Die Abendveranstaltung findet auf der Cap San Diego statt, einem Museumsschiff im Hamburger Hafen. Das rustikale Flair eines Schiffsbauchs und ein reichlich gedecktes Buffet schaffen eine gemütliche Atmosphäre für angeregte Unterhaltungen. Ich führe Gespräche über das Leben in Finnland und Norwegen und über den Unterschied zwischen Informations- und Datenmanagement. Der Abend endet stürmisch und regnerisch, endlich kommt meine Regenausrüstung zum Einsatz und ich komme trocken und warm ins Hotel zurück.

SEUS hebt europäischen Schiffbau auf die nächste Effizienzstufe

Auf dem CADMATIC Digital Wave Forum treffe ich auch zum ersten Mal meine Konsortialpartner aus dem Projekt Smart European Shipbuilding (SEUS). Darunter neben Vertreter:innen der NTNU und von CADMATIC auch Mitarbeitende von zwei Werften, der norwegischen Ulstein Group und der spanischen Astilleros Gondan SA. SEUS ist ein EU-gefördertes Forschungsprojekt mit dem Ziel, eine integrierte CAD- und PLM-Lösung für den Schiffbau zu entwickeln. Dabei wollen wir noch über die Funktionalitäten hinausgehen, die wir in CADMATIC Wave entwickeln. Beispielsweise mit einem Knowledge Management und der Nutzung von KI für die Suche innerhalb von Produktdaten.

In diesem Zusammenhang spielt uns die breite Aufstellung unserer Forschungsabteilung CONTACT Research in die Hände. Einerseits forschen wir in der Research Area Digital Lifecycle Management an Digitalisierungsstrategien für verschiedene Branchen. Andererseits zählt auch Künstliche Intelligenz zu unseren Forschungsschwerpunkten. Mit der KI-Produktdatensuche, wie wir sie in SEUS implementieren wollen, können wir also unser selbst auferlegtes Credo „Bringing artificial intelligence into the engineering domains“ mit Leben füllen.

Drei Tage in Hamburg gehen zu Ende und es bleiben drei starke Eindrücke:

  1. Es ist notwendig, ein abstraktes Datenmodell für den Schiffbau zu entwerfen. Eines, das im Kern die Module eines Schiffes enthält und dennoch auf die speziellen Bedürfnisse jedes Schiffbauers angepasst werden kann. Dieses Datenmodell muss eng mit dem Entwicklungsprozess verknüpft sein.
  2. Der persönliche Austausch und das persönliche Kennenlernen sind für mich in diesem mir neuen Arbeitsbereich eine bereichernde Erfahrung. Und dieses positive Gefühl motiviert mich weiter in meiner Arbeit im SEUS-Projekt.
  3. Regensachen sind in Hamburg Pflicht.