SCIM in Cloud PLM-Systemen einsetzen

Effizientes Benutzer- und Berechtigungsmanagement im Product Lifecycle Management

Sobald Unternehmen wachsen, Innovationen vorantreiben und mit Personalwechseln umgehen müssen, steigt automatisch die Zahl der Benutzerkonten. Jedes Tool – ob für Kundenmanagement oder Team-Zusammenarbeit – erfordert ein eigenes Benutzerkonto. Für die IT-Abteilung ist dies eine große Herausforderung, schließlich zieht jede Anfrage, etwa das Hinzufügen neuer Benutzer*innen oder das Ändern von Berechtigungen, wertvolle Ressourcen ab. Dieser Aufwand lässt sich mit SCIM (System for Cross-Domain Identity Management) auf ein Minimum reduzieren – effizient, sicher und benutzerfreundlich.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie SCIM den gesamten Prozess rund um die Verwaltung von Benutzerdaten in Cloud PLM-Systemen durch automatisiertes Lifecycle Management von Identitäten erleichtert.

Was ist SCIM?

System for Cross-Domain Identity Management ist ein offener Standard, der den Austausch sowie die Synchronisierung von Benutzerdaten und Berechtigungen zwischen verschiedenen Anwendungen und Systemen erleichtert. Er wurde entwickelt, um den Administrationsaufwand bei der Verwaltung von Benutzerdaten zu minimieren und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen.

SCIM ermöglicht es Organisationen, Benutzerkonten zentral zu verwalten. Dazugehörige Informationen können automatisch in andere Anwendungen, zum Beispiel Cloud PLM-Systeme, übertragen werden.

Warum ist SCIM für Cloud PLM-Lösungen wichtig?

Ohne eine automatisierte Lösung wie SCIM begegnen Unternehmen bei der Verwaltung von Benutzerdaten und Zugriffsrechten in Cloud PLM-Systemen zwei Herausforderungen:

  • Hoher manueller Aufwand: Benutzer*innen müssen in unterschiedlichen Systemen einzeln angelegt, aktualisiert oder gelöscht werden
  • Sicherheitsrisiken: Veraltete Benutzerkonten in PLM-Systemen können Sicherheitslücken verursachen

Welche Vorteile hat der Einsatz von SCIM in Cloud PLM-Systemen?

SCIM reduziert den Aufwand für die Verwaltung von Benutzerkonten erheblich. Es verbindet Identity Management Systeme und Enterprise Applikationen nahtlos und macht die Entwicklung sowie Wartung eigener Integrationen überflüssig.

Dies entlastet nicht nur die IT-Abteilung. Mitarbeiter*innen aus anderen Fachbereichen profitieren von einem Single Sign-On (SSO). Mit nur einer Anmeldung erhalten sie Zugang zu allen benötigten Anwendungen. Dies strafft Arbeitsabläufe und reduziert die Zahl der Anfragen für Passwortzurücksetzungen um bis zu 50 Prozent. Da administrative Tätigkeiten minimiert werden, bleibt mehr Zeit für die Kernaufgaben. Die automatisierte Synchronisation sorgt für aktuelle und konsistente Benutzerdaten in allen Systemen.

Auch die Sicherheit erhöht sich in Kombination mit Single-Sign-On erheblich. Dank der zentralen, auf OpenID Connect (OIDC) basierten SSO-Anmeldung entfällt die Notwendigkeit, für jedes Konto ein eigenes Passwort zu verwenden. Dadurch lassen sich Sicherheitsrisiken aufgrund schwacher oder mehrfach genutzter Passwörter deutlich senken. Unternehmen können ihre Sicherheitsrichtlinien konsequenter durchsetzen und neue Arbeitsabläufe oder Anwendungen einfacher integrieren. Dabei behalten sie jederzeit die Kontrolle über die Benutzerkonten.

Können Unternehmen mit CIM Database Cloud die SCIM-Schnittstelle nutzen?

Die SCIM-Schnittstelle ist ab sofort für CIM Database Cloud verfügbar. Die Schnittstelle ist Teil der CIM Database Cloud-Infrastruktur und verursacht daher keine zusätzlichen Lizenzkosten.

Fazit

SCIM ist ein Standard, der Benutzerdaten und Berechtigungen zwischen verschiedenen Systemen automatisch synchronisiert. Durch die Integration von SCIM in Cloud PLM-Lösungen können Unternehmen ihre Prozesse effizienter gestalten, Sicherheitsrisiken minimieren und administrative Aufwände reduzieren.

Nutzen Sie jetzt die Vorteile Cloud-basierter PLM-Software: CIM Database Cloud ist die Lösung für eine durchgängig digitale Produktentwicklung mit integrierter SCIM-Schnittstelle.

Dokumentenmanagement in Cloud PLM-Systemen

Optimierte Prozesse, Sicherheit und globale Zusammenarbeit im Produktlebenszyklus

Wie können Unternehmen ihre Daten und Dokumente effizient verwalten? Wie stellen sie Informationen abteilungs-, standort- und organisationsübergreifend zur Verfügung?

Schon in einzelnen Projekten wächst die Zahl der Dokumente schnell in die Hunderte oder Tausende. Diese Daten auf Netzlaufwerken oder in E-Mail-Systemen zu verwalten, führt angesichts der Komplexität der Produktentwicklung in eine Sackgasse. Unternehmen benötigen stattdessen eine Dokumentenlogistik, die Übersicht schafft und Teamwork fördert.

Für diese Aufgabe eignet sich Software für Product Lifecycle Management (PLM). Gerade Cloud-basierte Systemegestalten das Dokumentenmanagement durch die Integration aller Abläufe und Informationen über den gesamten Produktlebenszyklus effizienter. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick darauf, wie Cloud PLM-Systeme das Dokumentenmanagement erleichtern.

Welche Vorteile hat die cloudbasierte Speicherung von Dokumenten?

Dokumentenmanagement über die Cloud durchzuführen, hat zwei wesentliche Vorteile. Zum einen fördern Unternehmen globale Zusammenarbeit in Echtzeit. Teams können weltweit auf geltungssichere Dokumente zugreifen und gemeinsam daran arbeiten. Entwicklungszeiten verkürzen sich dadurch erheblich.

Zum anderen sind Unternehmen nicht selbst für die Sicherheit ihres Systems verantwortlich. Die Cloud-Anbieter müssen strenge Zertifizierungen und Audits durchführen und genügen daher höchsten Sicherheitsstandards. Sensible Informationen sind durch Datenverschlüsselung, Zugriffskontrollen und regelmäßige Sicherheits-Updates optimal geschützt. Das erleichtert Kunden unter anderem die Einhaltung von Compliance-Vorgaben wie ISO und GDPR.

Was sind die Vorteile der Dokumentenmanagement-Funktion in PLM-Systemen?

1. Zentrale Datenablage

Mit der Dokumentenmanagement-Funktion lassen sich Dokumente unternehmensweit organisieren. Dies fördert die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch innerhalb der Teams. Produktrelevante Dokumente, zum Beispiel CAD-Dateien, werden an einem zentralen Ort verwaltet. Dies vermeidet Datenredundanzen und stellt sicher, dass alle Abteilungen auf aktuelle Informationen zugreifen.

2. Versionskontrolle und Änderungsverfolgung

PLM-Systeme erlauben die Versionierung von Dokumenten. Da jede Änderung protokolliert wird, arbeiten Teams immer mit den neuesten Daten.

3. Workflow- und Freigabeprozesse

Integrierte Workflows ermöglichen es, Genehmigungsprozesse und die Freigabe von Dokumenten zu automatisieren. Dies beschleunigt Entscheidungsprozesse und sorgt auch ohne manuelle Eingriffe für strukturierte Abläufe.

4. Zugriffskontrollen 

In einem PLM-System können Zugriffsrechte klar definiert und gesteuert werden. Dadurch greifen ausschließlich berechtigte Personen auf sensible Dokumente zu.

5. Erfüllung von Compliance-Vorgaben

PLM-Systeme bieten eine revisionssichere Ablage, um regulatorische Anforderungen und branchenspezifische Normen (z. B. ISO) einzuhalten.

6. Integrierte Daten und Prozesse

Dokumentenmanagement ist oft eng mit Bereichen wie Projektmanagement, Qualitätskontrolle oder Produktentwicklung verknüpft. PLM-Systeme integrieren alle produktbezogenen Prozesse und gewährleisten eine ganzheitliche Verwaltung.

7. Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerung

Mit der Dokumentenmanagement-Funktion nutzen Mitarbeitende ihre Arbeitszeit effektiver. Sie sparen Zeit bei der Suche nach Dokumenten und vermeiden Fehler durch veraltete Informationen. Die bessere Zusammenarbeit zwischen Teams senkt langfristig Kosten. Automatisierte Prozesse sorgen für schnellere Durchlaufzeiten.

Was zeichnet Dokumentenmanagement mit CIM Database Cloud aus?

Die intelligente Dokumentenlogistik von CIM Database Cloud ermöglicht es, auch in komplexen Prozessen die Übersicht zu behalten und die Zusammenarbeit zu verbessern. Eine leistungsfähige Volltextsuche beschleunigt die Suche nach Dokumenten und erleichtert den Zugriff auf wichtige Informationen.

Dank der nahtlosen Integration mit Microsoft Office for the web™ können Mitarbeitende ihre Anwendungen wie gewohnt nutzen und Dokumente erstellen, bearbeiten und austauschen (ohne separate Speicherung). Die Dateien werden im Cloud-PLM-Dateispeicher verwaltet. Daher arbeiten bei Bedarf mehrere Personen gleichzeitig am selben Dokument – ohne lokale MS-Office-Installationen.

Fazit

Cloud PLM-Systeme können eine leistungsstarke, sichere Lösung für das Dokumentenmanagement bieten. Funktionen wie Versionierung und Workflow-Automatisierung sowie strikte Sicherheitsmaßnahmen helfen, Dokumente effizient zu verwalten. Unternehmen minimieren Risiken und gewährleisten die Einhaltung von Compliance-Vorgaben. Gleichzeitig sorgt die cloudbasierte Struktur für maximale Flexibilität: Teams arbeiten jederzeit und von überall aus zusammen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie CONTACT CIM Database Cloud Ihr Dokumentenmanagement optimieren kann.

Datenmigration in Cloud PLM-Systeme

Herausforderungen und Best Practices für eine erfolgreiche Datenmigration 

Immer mehr Unternehmen setzen auf Cloud-basierte PLM-Systeme, um ihre Produktentwicklungsprozesse effizienter zu gestalten. Unabhängig davon, ob sie bereits ein On-Premises-PLM-System nutzen und auf eine Cloud-Lösung umsteigen möchten oder erstmals ein Cloud-PLM-System implementieren: Eine der größten Herausforderungen dabei ist die reibungslose und sichere Migration von Datenbeständen. 

Wie lassen sich diese Daten zuverlässig in das neue System überführen? In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die Herausforderungen und Best Practices für eine erfolgreiche Datenmigration in Cloud-PLM-Systeme und geben Ihnen Tipps, wie Sie den Übergang effizient und ohne Datenverluste gestalten.

Welche Herausforderungen entstehen bei der Datenmigration in Cloud PLM-Systeme?

Bei der Migration von Daten in Cloud PLM-Systeme können Hürden auftreten, die den gesamten Prozess erschweren und verzögern:

1. Datenqualität und -konsistenz

Altdaten sind oft unvollständig oder inkonsistent. Fehlende Attribute, ungültige Werte oder doppelte Datensätze können den Migrationsprozess behindern. Besonders bei CAD-Modellen führen fehlende Dateien oder gebrochene Referenzen dazu, dass sich Modelle nicht vollständig importieren lassen.

2. Datenumfang und -komplexität

Je nach Umfang und Komplexität der zu übertragenden Daten kann der Migrationsprozess sehr zeitaufwändig sein. Große Datenmengen wie komplette Versionsketten von CAD-Daten oder Stücklisten mit vielen Hierarchiestufen erfordern erhebliche Rechenressourcen und verlangsamen gegebenenfalls die Migration.

3. Strukturunterschiede zwischen Systemen

Die Datenstruktur im neuen Cloud-PLM-System kann sich von der in Ihrem Altsystem unterscheiden. Möglicherweise sind Attribute, Datenfelder oder Beziehungen zwischen Datensätzen unterschiedlich organisiert, weshalb Daten vor dem Import transformiert oder neu strukturiert werden müssen.

4. Technische Herausforderungen

Die Migration von Daten in ein Cloud-System bringt spezifische technische Fragen mit sich. Beispielsweise müssen neben der Kompatibilität der Dateiformate ausreichend hohe Netzwerkbandbreiten und Datentransferraten sichergestellt werden. 

5. Sicherheits- und Compliance-Anforderungen

Bei der Übertragung sensibler Daten in die Cloud sind strenge Sicherheits- und Compliance-Richtlinien einzuhalten. Daten müssen verschlüsselt transportiert und gespeichert werden, außerdem gelten Datenschutzbestimmungen wie die DSGVO.

Welche zentralen Fragen sollten Sie im Vorfeld der Datenmigration klären?

Die Migration von Altdaten wird oft unterschätzt, obwohl sie eine der kritischsten Aufgaben ist, bevor ein neues PLM-System live geschaltet wird. Um Ihre Bestandsdaten erfolgreich zu importieren, sollten Sie frühzeitig eine Reihe von Fragen klären.

Zunächst müssen Sie festlegen, welche Datenobjekte in das neue System übertragen werden: Handelt es sich um CAD-Baugruppen, Teile und Stücklisten, Office-Dokumente oder Projekte? Zudem ist es wichtig, den Umfang der Daten zu bestimmen: Wollen Sie Daten aus einem bestimmten Projekt, einem Produkt, einem spezifischen Unternehmensstandort oder das gesamte Datenarchiv migrieren?

Ebenso sollten Sie klären, in welchem Umfang Sie historische Daten migrieren wollen. Möchten Sie nur die neueste Version übertragen oder alle Versionen inklusive des vollständigen Audit-Trails und der Konstruktionsänderungen? Diese Aspekte sind von zentraler Bedeutung, da sie den Umfang und die Komplexität der Migration beeinflussen.

Auch der Inhalt der Daten selbst sollte genau betrachtet werden. Überlegen Sie, ob alle Attributwerte und CAD-Parameter benötigt werden oder ob es ausreicht, nur einen Teil davon zu importieren. Dies ist wichtig, um zu definieren, welche Daten in welchen Objekten und Attributen im Ziel-PLM-System gespeichert werden sollen.

Was macht die Datenübertragung in CIM Database Cloud so einfach?

1. Benutzerfreundliche Import-Tools

Das cloud-basierte PLM-System CIM Database Cloud bietet leistungsstarke, einfach zu bedienende Import-Tools, die speziell darauf ausgelegt sind, den Migrationsprozess zu vereinfachen. Sie ermöglichen es Ihnen, Konfigurationsdaten wie Feldauswahlwerte (z.B. Dropdown-Felder) sowie PLM-Daten wie CAD-Dokumente, Teile, Stücklisten, Office-Dokumente, Projekte und Anforderungsspezifikationen schnell und effizient zu importieren.

2. Unterstützung verschiedener Dateiformate

CIM Database Cloud unterstützt eine Vielzahl von Dateiformaten und Datenquellen, was den Import von unterschiedlichen Datenobjekten erleichtert. Dazu gehören unter anderem Excel-Dateien, CAD-Formate und das ReqIF-Format für Anforderungsspezifikationen.

3. Automatisierte Validierungsprozesse

CIM Database Cloud verfügt über integrierte Validierungsmechanismen, die dabei helfen, potenzielle Fehler während des Importprozesses zu erkennen und zu beheben. Diese Funktionen prüfen während des Imports automatisch, ob die Daten vollständig und konsistent sind, und tragen so zu einer hohen Datenqualität bei.

4. Iterativer Migrationsansatz

Die Plattform unterstützt einen iterativen Migrationsansatz, bei dem Sie Daten schrittweise importieren und testen können. So erkennen und beheben Sie potenzielle Probleme frühzeitig, ohne dass der Migrationsprozess beeinträchtigt wird. Dies reduziert das Risiko von Fehlern und beschleunigt die Datenmigration.

5. Detaillierte Dokumentation und Support

Begleitend zum Migrationsprozess bietet CIM Database Cloud eine umfangreiche Dokumentation und Tutorials. Diese enthalten klare Anleitungen und Beispiele, wie Sie verschiedene Datentypen importieren und konfigurieren können. Zusätzlich stehen Ihnen Customer Success Manager*innen zur Seite, die Sie bei Bedarf unterstützen.

Fazit

Die Migration von Daten in Cloud-basierte PLM-Systeme ist häufig mit vielen Herausforderungen verbunden. Eine erfolgreiche Datenmigration erfordert daher eine sorgfältige Planung, die Aspekte wie Datenqualität, Umfang, Strukturunterschiede und Sicherheitsanforderungen berücksichtigt.

CIM Database Cloud bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre PLM-Daten effizient zu migrieren und Ihre Produktentwicklungsprozesse zukunftssicher zu gestalten. Durch benutzerfreundliche Import-Tools, die Unterstützung verschiedener Datenformate, automatisierte Validierungsprozesse und eine umfangreiche Dokumentation können Unternehmen ihre bestehenden Daten nahtlos und sicher integrieren. Ein iterativer Migrationsansatz, gepaart mit einer umfassenden Vorbereitung, minimiert Risiken und sorgt für einen reibungslosen Übergang ins neue System.