Microsoft Office for the web™ Integration in Cloud PLM

Wie die Integration das Dokumentenmanagement in Cloud PLM erleichtert

Wegweisende Technologien und digitale Innovationen prägen die aktuelle Wirtschaft. Die nahtlose Zusammenarbeit im Unternehmen ist dabei ein essenzieller Erfolgsfaktor. Product Lifecycle Management (PLM) unterstützt dabei und verhilft so zu mehr Effizienz. An der Stelle kommt die Integration von Microsoft Office for the web™ im Cloud PLM als zukunftsweisende Entwicklung ins Spiel. Die Verknüpfung von PLM-System und Microsoft Office verspricht nicht nur eine optimierte Arbeitsweise, sondern auch einen reibungslosen Workflow, der die Kollaboration und Produktivität auf ein komplett neues Level hebt.

André Guldi, Product Manager Cloud bei CONTACT Software, erklärt in diesem Interview unter anderem die Unterschiede zwischen dem Dokumentenmanagement mit MS Office und im Cloud PLM sowie die Vorteile der Integration von Office for the web™.

André, wie unterscheidet sich das Dokumentenmanagement in MS Office und in Cloud PLM?

AG: MS Office hat sich als Standard für das Erstellen von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen etabliert, weil es einfach zu bedienen ist und zahlreiche Möglichkeiten beim Editieren bietet. Allerdings erfolgt die Ablage meistens auf Dateiebene, was zu einer unstrukturierten Datenlandschaft führen kann. Oft fehlt eine richtige Versionskontrolle und das sorgt schnell für Verwirrung und Unsicherheit über die Aktualität von Dokumenten. In Unternehmen sind nicht selten viele Kopien desselben Dokuments im Umlauf. Das erschwert die Zusammenarbeit und Nachvollziehbarkeit.

In Cloud PLM ist das anders, das Dokumentenmanagement bietet hier eine umfassende Lösung. Es etabliert eine „Single Source of Truth“ für jegliche Art von Dokumenten. Das bedeutet, dass es einen einzigen, verlässlichen Speicherort für Dokumente gibt. Die Verwaltung von Metadaten und Dateianhängen ermöglicht eine strukturierte Organisation und schnelle Identifikation von Dokumenten. Zusätzlich erhöhen umfangreiche Versionierung, Freigabeworkflows und Zugriffsschutz die Kontrolle über Dokumente. Die Suche läuft nicht nur über Dateinamen, sondern auch über Metadaten und mittels Volltextsuche sogar über den Inhalt der Dateien. Das erleichtert die Auffindbarkeit und spart wertvolle Zeit. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Cloud PLM-Dokumentenmanagements ist die audit-sichere Ablage. Für Nutzer*innen ist auf den ersten Blick klar, welches Dokument momentan gültig ist und dadurch lassen sich Verwechslungen oder falsche Nutzung vermeiden.

Was ist Microsoft Office for the web™?

AG: Microsoft Office for the web™ (ehemals Office Web-Apps) ist eine webbasierte Anwendung, die das Arbeiten mit Office-Dateien erleichtert. Damit können Word-, Excel-, OneNote- und PowerPoint-Dokumente direkt im Webbrowser geöffnet werden. Das genutzte Gerät benötigt dafür nur einen unterstützten Browser, eine aktive Internetverbindung und die Nutzer*innen eine Suitelizenz. So können sie die volle Funktionalität der webbasierten Office-Anwendungen nutzen. Mit dieser Lizenz erhalten sie nicht nur die Möglichkeit, auf Dokumente zuzugreifen, sondern auch sie zu bearbeiten und mit anderen zu teilen – und das alles bequem über den Webbrowser, ohne die Office Suite auf ihrem Rechner zu installieren.

Kannst du die Vorteile der Office for the web™ Integration in Cloud PLM nennen?

AG: Microsoft Office for the web™ ist nahtlos in die Cloud PLM-Web-Oberfläche integriert. Dadurch können Office-Dokumente direkt angelegt, angesehen und bearbeitet werden, ohne sie extra speichern zu müssen. Das passiert im Cloud PLM-Dateispeicher, auch bekannt als Blobstore. Diese Funktion erlaubt es mehreren Personen gleichzeitig an demselben Dokument zu arbeiten, ohne dabei auf lokale Installationen von MS-Office angewiesen zu sein.

Ein besonderes Merkmal ist, dass nur eine einzige Datei existiert. Das vereinfacht die Verwaltung und sorgt für eine übersichtliche Struktur. Die Lösung kombiniert die Vorteile eines Online-Office-Editors mit der zentralen und rechtssicheren Dokumentenverwaltung im PLM-System: die Vermeidung zusätzlicher Programme, das Wegfallen von Dateiübertragungen sowie die Möglichkeit des kollaborativen Editierens mit der Versionierungskette, Freigabeworkflow und Zugriffskontrolle. Das gewährleistet eine effiziente und sichere Dokumentenverwaltung.

Was zeichnet die Verbindung von Office for the web™ und CIM Database Cloud besonders aus?

AG: CONTACT Software ist der erste Softwareanbieter, der die Office for the web™ Integration in einem Cloud PLM-System anbietet. Zum Bearbeiten eines Office Dokuments in CIM Database Cloud benötigen die Kund*innen eine Office for the web™ Suitelizenz.

Fazit

Microsoft Office for the web™ bietet Unternehmen eine effiziente Lösung für das Dokumentenmanagement. Sie ermöglicht direktes Anlegen, Ansehen und simultanes Bearbeiten von Office-Dokumenten. Die Integration speichert Dateien direkt im Cloud PLM-Dateispeicher, fördert kollaboratives Arbeiten ohne lokale MS-Office-Installationen und gewährleistet eine übersichtliche Struktur durch eine einzige Datei. Diese Lösung kombiniert die Vorteile eines Online-Office-Editors mit zentraler Dokumentenverwaltung im Cloud PLM-System, inklusive Versionierung, Freigabeworkflows und Zugriffskontrolle für eine effiziente und sichere Dokumentenverwaltung.

Entdecken Sie jetzt CIM Database Cloud – das erste Cloud PLM-System, in dem die nahtlose Integration von Microsoft Office for the web™ möglich ist.

Wie PLM den Weg zur nachhaltigen Produktentstehung ebnet

In einer Welt, die von Nachhaltigkeit spricht, sind Transparenz und Rückverfolgbarkeit über den gesamten Produktlebenszyklus entscheidend. Product Lifecycle Management (PLM) hilft bei der Bewältigung dieser Herausforderungen, indem es eine solide Datenbasis für fundierte Entscheidungen bietet.

Herausforderungen für Unternehmen: Vorschriften und Kundenwünsche

Unternehmen sind heute meist mit regulatorischen Herausforderungen konfrontiert, welche die Entwicklung von Strategien und Produkten beeinflussen. Der europäische Green Deal und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) setzen ein entsprechendes Rahmenwerk. Gleichzeitig verlangen Kunden Lösungen, die eine nachhaltige Produktentstehung unterstützen und der Ruf nach einer grünen Transformation wird lauter. Aber wie gelingt Unternehmen dieser Schritt?

Unternehmen im grünen Wandel

Der grüne Wandel ist eine Mammutaufgabe für die Industrie. Nachhaltige Entwicklung, wie sie bereits der Brundtland-Bericht von 1987 definiert, wird zum Leitprinzip. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Gegenwart zu erfüllen, ohne die Bedürfnisse künftiger Generationen zu gefährden. Mit einem nachhaltigen Design als ein Kernelement dieser Bewegung werden wirtschaftliche und ökologische Dimensionen in Einklang gebracht. Anders als bei Ansätzen wie dem Ökodesign integriert Sustainable Design auch ethische Aspekte, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. So zum Beispiel die sozialen Aspekte in der Lieferkette.

PLM als Schlüssel für nachhaltiges Produktdesign

Jedes Produkt durchläuft verschiedene Lebenszyklusphasen, in denen Entscheidungen über Materialauswahl, Design und Herstellungsprozess getroffen werden. PLM-Systeme wie CIM Database PLM ermöglichen es, Nachhaltigkeitsprinzipien bereits in der Entwurfsphase zu berücksichtigen. Abfall zu reduzieren, Energieeffizienz und Recycling zu fördern werden so zu integralen Bestandteilen bereits ab frühen Designprozessen.

Lesen Sie hier ausführlicher, wie PLM zur nachhaltigen Produktentstehung beiträgt.

Ökobilanzierung und PLM: Eine unschlagbare Kombination

Die Ökobilanzierung (engl. Life Cycle Assessment, LCA) ist ein weiterer zentraler Ansatz zur Bewertung von Umweltauswirkungen. Indem so eine Quantifizierung und Auswertung von Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg vorgenommen wird, können Unternehmen Umweltaspekte und potenzielle Auswirkungen aufzeigen.

PLM als Strukturgeber für nachhaltige Produkte

Die Produktstruktur, auch bekannt als Bill of Materials (BOM), wird von PLM als strukturierter Leitfaden genutzt. Sie ermöglicht eine genaue Bilanzierung der Umweltauswirkungen über die gesamte Produktpalette. Materialeigenschaften, Arbeitspläne und Aggregation von Daten unterstützen die Auswahl nachhaltiger Materialien.

Material Compliance: Vorschriften einfacher meistern

Die Auswahl von Werkstoffen muss nicht nur umweltfreundlich, sondern auch gesetzeskonform sein. Hier kommt die Material Compliance ins Spiel. Ein PLM-System ermöglicht nicht nur die Verwaltung von Produktstrukturen und Materialdaten, sondern auch die Material Compliance durch eine Verfolgbarkeit der verwendeten Werkstoffe reibungslos umzusetzen.

Digitaler Produktpass für die Kreislaufwirtschaft

Für eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft ist Transparenz über Materialien und Produkte entscheidend. Der Digitale Produktpass fungiert als Träger von Informationen aus dem PLM-System und stellt ein Fundament für die THG-Berichterstattung. Die Asset Administration Shell (AAS, Verwaltungsschale) dient als eine standardisierte Technologie für den Informationsaustausch.

PLM für eine nachhaltige Zukunft

Durch eine ganzheitliche Betrachtung des Lebenszyklus können Auswirkungen und Risiken früh erkannt, bewertet und abschließend auch vermieden werden. CONTACT Research engagiert sich für eine nachhaltigere Produktentwicklung, um gemeinsam eine harmonische Zukunft zu gestalten. Lasst uns zusammen die Herausforderungen der nachhaltigen Produktentwicklung meistern und die Welt positiv beeinflussen!

Lesen Sie hier den ausführlichen Beitrag in Englisch auf dem CONTACT Research Blog.

Nachhaltiges PLM durch eine cloudbasierte Lösung

Warum Cloud PLM die nachhaltigere Wahl ist

Das Pariser Abkommen verfolgt ein klares Ziel: den globalen Temperaturanstieg auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck entscheidend reduzieren. Eine vielversprechende Möglichkeit ist die Ressourceneffizienz des eingesetzten Product Lifecycle Management (PLM)-System durch die Nutzung von Cloud-Diensten zu verbessern. Der Wechsel in die Cloud kann dabei mit einer Fahrgemeinschaft verglichen werden. Das eigene Fahrzeug ist in diesem Beispiel der On-Premises-Server eines Unternehmens. Dieser benötigt große Mengen an Ressourcen für die Hardware in Form von Strom, um immer betriebsbereit zu bleiben. Cloud-Service-Providern fungieren als Fahrgemeinschaften, die sich die Ressourcen mit mehreren Parteien teilen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für einzelne Unternehmen, eigene umfangreiche Infrastrukturen zu betreiben. So sparen sie nicht nur Ressourcen, sondern arbeiten auch effizienter.

Warum PLM in der Cloud die nachhaltigere Wahl gegenüber der On-Premises PLM-Software ist, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag:

On-Premises versus Cloud-Betrieb von PLM-Systemen

On-Premises oder in der Cloud – die Betriebsmodelle von PLM-Systemen weisen entscheidende Unterschiede auf:

Beim On-Premises-Betrieb stellt ein interner Server des Unternehmens die PLM-Software bereit, was kapitalintensive Investitionen in die eigene Hardware und Software erfordern. Die lokale Infrastruktur unterliegt einer festen Kapazität und das kann zu möglichen Engpässen bei Bedarfsspitzen führen. Bei dieser Betriebsart tragen Unternehmen die Verantwortung für die Verwaltung, Wartung, Sicherheit und Upgrades des PLM-Systems selbst. Neue Funktionen oder Updates zu implementieren, benötigt zudem immer eine gewisse Vorlaufzeit.

Im Gegensatz dazu stellt beim Cloud-Betrieb der externe Anbieter die Serverinfrastruktur bereit. Die Kostenstruktur basiert typischerweise auf regelmäßigen Lizenzgebühren. Cloud PLM-Systeme sind skalierbar, sodass Ressourcen bei Bedarf flexibel angepasst werden können. Die Verwaltung, Wartung, Sicherheit und Updates des Systems liegen in der Verantwortung des Cloud-Anbieters. Im Vergleich zu Unternehmen verfügen Cloud-Provider über ein umfassenderes Know-How und modernste Sicherheitstechnologien. Die Implementierung von neuen Funktionen oder Updates erfolgt schneller, da die Infrastruktur extern verwaltet wird und Updates automatisch erfolgen.

3 Faktoren ermöglichen nachhaltiges PLM in der Cloud

Effiziente Ressourcennutzung durch die Cloud-Technologie:

Serverkapazität, Speicherplatz und Netzwerkbandbreite lassen sich in Cloud PLM-Software effizient managen. Die skalierbare Cloud-Infrastruktur ermöglicht es, die PLM-Systeme an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Ein Beispiel dafür ist, dass Nutzer*innen hinzugefügt oder entfernt werden können. Die Skalierung gewährleistet eine optimale Auslastung der Ressourcen und verhindert gleichzeitig Energieverschwendung.

Cloud-Anbieter investieren außerdem in effiziente Rechenzentren und setzen Technologien wie Virtualisierung ein, um die Energieeffizienz zu maximieren. Dadurch können mehrere virtuelle Systeme, Betriebssysteme und Anwendungen auf einem einzelnen Server betrieben werden. Im Vergleich zur dezentralen Bereitstellung von Software reduzieren die Konsolidierung von Servern und die gemeinsame Nutzung von Hardware den Energieverbrauch. Darüber hinaus tragen fortschrittliche Kühltechnologien und intelligente Energiemanagementsysteme zum effizienten Einsatz von Ressourcen in den Rechenzentren bei.

Cloud-Dienste zu nutzen reduziert auch den Bedarf an lokaler Hardware wie Servern, Speichergeräten und Netzwerkausrüstung. Dadurch entsteht weniger Elektroschrott und der Rohstoffbedarf für die Herstellung neuer Geräte wird verringert.

Die dynamische Lastverteilung in der Cloud trägt ebenfalls zur Gesamteffizienz bei. Das Traffic Management passt sich dem Leistungsbedarf von PLM-Anwendungen flexibel an, um Netzwerküberlastungen zu vermeiden.

Auswahl nachhaltiger Cloud-Anbieter:

PLM in der Cloud ist besonders nachhaltig, wenn die ausgewählten Cloud-Anbieter erneuerbare Energien nutzen. Durch den Einsatz von regenerativen Energiequellen wie Solarenergie, Windkraft oder Wasserkraft reduzieren diese Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck.

Zentralisierte Aktualisierungen und Wartung:

Cloud-PLM-Anbieter führen Software-Updates und Wartungsarbeiten zentral und automatisch durch. Das reduziert den Bedarf an manuellen Eingriffen bei den Kunden vor Ort, was wiederum Zeit, Ressourcen und Reiseaufwand einspart.

Fazit

Im Vergleich zur lokalen Bereitstellung von PLM-Software ermöglicht die Cloud insgesamt eine effizientere Nutzung von Ressourcen durch die flexible Skalierung, gesteigerte Energieeffizienz und den reduzierten CO2-Fußabdruck. Der Betrieb von PLM-Systemen in der Cloud ist nachhaltiger als On-Premises, wenn sich Unternehmen für einen Cloud-Provider entscheiden, der erneuerbare Energien zur Stromversorgung nutzt.

CIM Database Cloud kann flexibel hoch- oder herunterskaliert werden und wird auf den Servern von Amazon Cloud Services (AWS) gehostet, die bis 2025 komplett mit Energie aus erneuerbaren Quellen betrieben werden sollen.